Tiny Houses – quadratisch, praktisch, gut

Wer mir auf Facebook und Pinterest folgt, weiß um meine ganz besondere Liebe zu Tiny Houses. Denn hier teile und pinne ich mit Vorliebe die durchdachten Raumwunder. Sie sehen oftmals nicht nur supersüß oder cool aus, sondern überzeugen vor allem mit raffinierten Raumkonzepten, in denen jeder Quadratmeter sinnvoll ausgenutzt wird.

Der Begriff „Tiny House“ kommt übrigens – wie sollte es anders sein – ursprünglich aus Amerika. Hierzulande werden die winzigen Häuser auch Minihaus, Mikrohaus oder Kleinhaus genannt. Der große Vorteil von so manchem Tiny House ist, dass es klein genug ist, um von einem Ort zum anderen transportiert werden zu können. Die perfekte Lösung also für moderne Nomaden.

Aber auch der ökologische Grundgedanke eines Tiny Houses ist nicht ganz unwichtig. Denn die Minihäuser hinterlassen einen kleinen “Fußabdruck”, also eine gute CO2-Bilanz durch ökologische Baustoffe, haben einen geringen Energiebedarf und eine kleinere verbaute Fläche.

Besonders Letzteres erweist sich beim Bau als Vorteil. Denn in die Höhe zu bauen ist in der Regel kostengünstiger als in die Breite, denkt man alleine an die Grundstückspreise hierzulande.

 

Tiny Houses – meine Top 10

 

Ich habe mich mal ein wenig durch die Weiten des Internets gegraben und meine aktuellen Top 10 der Tiny Houses für euch zusammengestellt!

Tiny Houses - quadratisch, praktisch, gut by eat blog love

„Fincube“ von Werner Aisslinger, Foto und Infos: http://www.fincube.eu

 

Der Fincube von Werner Aisslinger vereint all die Ideen eines Tiny Houses mit einer nachhaltigen Bauweise und dem Gedanken eines naturverbundenen authentischen Wohnens. Ich mag hier besonders, dass es auf Stelzen steht und durch die Panoramafenster einen Rundum-Blick bietet.

 

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Hytte Hardanger von Tommie Wilhelmsen, Foto: http://www.tommie-wilhelmsen.no

 

Der norwegische Architekt Tommie Wilhelmsen entwarf bereits im Jahr 2003 das Hytte Hardanger, das irgendwo in Norwegen im Wald am Ufer eines Sees steht. Ich mag wie Wilhelmsen die Natur mit eingebunden und auf eine geschwungene Form gesetzt hat.

 

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Bayan Drive Treehouse von Rockefeller Partners Architects, Fotos und Infos: http://www.rockefeller-pa.com

 

Das Bayan Drive Treehouse ist ein einzigartiges Projekt der Rockefeller Partners Architects und liegt am Fuße einer großen Pinie im Garten eines Anwesens in den Canyons. Das Tiny House ist Studio und Rückzugsort in einem und gehört einem naturverbundenen Künstler aus Los Angeles. Auf gerade einmal 16 Quadratmetern sind hier Studio, Wohnbereich und ein Bad untergebracht.

 

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Karlsson von Kjellander + Sjöberg, Foto: http://www.ksark.se

 

Karlsson von Kjellander + Sjöberg ist ein 15 Quadratmeter großes Minihaus, das in Schweden ohne Sondergenehmigung in jedem Garten platziert werden darf. Die Basis bietet eine 3,80 x 3,80 m große Glasbox mit einer gemauerten Wand, an der die Miniküche und das Bett positioniert sind. Das Tiny House ist auf allen Seiten von einer Terrasse umgeben und bietet zudem eine Dachterrasse, um den Blick schweifen zu lassen und den Sonnenuntergang zu genießen.

 

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Moonriver von Hangar Design Group, Foto: http://hangar.it

Moonriver stammt von der italienischen Hangar Design Group und beinhaltet neben einer Küchenzeile und einem Bad einen Schlafplatz, von dem aus man durch die Dachfenster ganz hervorragend den Sternenhimmel beobachten kann.

 

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The Fab Lab House von dem Institute for Advanced Architecture of Catalonia, Foto und Infos: http://www.fablabhouse.com/en

 

Mehr als 20.000 Menschen haben das wohl bekannteste Solarhaus in Madrid bereits besucht, welches von dem Institute for Advanced Architecture of Catalonia (IAAC) gebaut wurde. Das Fab Lab House, das auch gerne “Peanut House”, “Forest Zeppelin” oder “Whale Belly” genannt wird, kostet gerade einmal rund 45,000 € und ist in mehreren Konfigurationen erhältlich. Das Cottage misst 12 qm, während das Shelter mit 24 qm bereits doppelt so viel Raum bereithält. Das House bietet auf zwei Etagen jeweils 60 qm und die Villa ist mit 192 Quadratmetern auf zwei Ebenen längst kein Tiny House mehr.

 

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Office Pod von Office POD, Foto und Infos: http://officepod.co.uk

 

Der Office Pod ist ein kleines Home Office, das ganz flexibel sowohl drinnen als auch draußen platziert werden kann. Es besteht aus einem modularen System, das es ermöglicht es schnell im Innen-oder Außenbereich aufzubauen. Da ich ausschließlich im Home Office arbeite und mir hin und wieder die Decke auf den Kopf fällt, hätte ich nichts gegen einen Office Pod einzuwenden.

 

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Kolonihagen von Tommie Wilhemsen, Foto und Infos: http://www.tommie-wilhelmsen.no

 

Das Minihaus Kolonihagen wurde in 2005 von dem norwegischen Architekt Tommie Wilhelmsen entworfen. Ich liebe die Materialwahl und die verschachtelte Bauweise! Kolonihagen gehört zweifelsohne zu meinen absoluten Favoriten der Tiny Houses.

 

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EcoCube von ecospace, Foto und Infos: http://www.ecospacestudios.de

 

Der EcoCube ist in erster Linie ein Gartenhaus aus wunderschönem und nachhaltigem rotem Zedernholz, der beliebig aneinandergereiht werden oder als Raumerweiterung genutzt werden kann.

 

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Baumhaus Sollingen von baumraum, Foto und Infos: http://www.baumraum.de

 

Ja, auch Baumhäuser sind Tiny Houses. Dieses hier hört auf den Namen Baumhaus Sollingen und ist ein doppelstöckiger Baumhausturm, der in der Wasserfläche eines Teiches platziert ist und diesen über eine lange Terrasse mit den am Ufer stehenden Tannen verbindet. Das Baumhaus hat zwei Ebenen, welche beide mit Liege- und Bankflächen und ausreichend Stauraum ausgestattet sind. In der oberen Etage befindet sich das Schlafzimmer, von wo aus man durch das gebogene Dachfenster ganz hervorragend in den Sternenhimmel blicken kann.

So, das waren sie auch schon, meine Top 10 der Tiny Houses. Ich muss zugeben, dass ich noch viele viele mehr hier hätte aufzählen können, denn ich finde die kleinen Raumwunder einfach zu putzig und genial.

Startet gut in die neue Woche.

Eure Sarah

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3 Comments

  • Reply
    Julika - 45 lebensfrohe Quadratmeter
    17. August 2016 at 8:48

    Schöne kleine Häuser hast Du da rausgesucht! Ich kannte noch nichtmal alle, obwohl ich mich ja auch ein wenig mit der Materie auskenne… total schön! Am aller aller liebsten mag ich Deine Nummer zwei, das Haus am See von Tommie Wilhelmsen. Ach. Irgendwie sind die ja alle toll und allesamt sind kleine Raumwunder!
    Liebe Grüße! Julika

    • Reply
      Sarah
      17. August 2016 at 11:21

      Stimmt, Du kennst Dich mit der Materie ja aus. Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Wahl eines Favoriten auch total schwer getan habe, denn eigentlich bin ich ja einfach Fan von dem Grundkonzept und den durchdachten Lösungen.

  • Reply
    Oliver
    6. Februar 2017 at 10:21

    Ich bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und finde die Auswahl der kleinen Häuser sehr gelungen. Am besten gefällt mir ja der Fincube, leider ist er unfassbar teuer. Selbst bei der kleinen Variante ist man schnell mit 150.000 Euro dabei. Dafür gibt es woanders auch schon ein „ausgewachsenes“ Haus.

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